Eine politische Analyse des Islamischen Terrors

 

Zitate aus dem Koran, dem Al-Qaida-Trainingshandbuch und anderen Quellen

 

Zitate aus: „Der Koran“  Reclam Universalbibliothek Nr. 4206, Stuttgart, 1961 (wenn nichts anderes im Text angegeben ist)

 

Einleitung

 

Wie keine andere Religion beansprucht der Islam, nicht nur für das Seelenheil sondern auch für Politik und Gesellschaft zuständig zu sein. Anstelle eines Grundgesetzes haben viele islamische Staaten den Koran als Verfassung. Funktioniert das oder ist der Islam ein Betriebssystem (um die Sprache der Datenverarbeitung zu bemühen), das viele Viren enthält?

Eine UNO-Studie (siehe Internet-Links am Ende) über die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der islamischen Staaten lässt nachdenklich werden. Hängt z.B. die weltweit niedrigste Beschäftigungs-Quote der Frauen in den 22 Ländern der arabischen Liga nicht mit den Koranversen über Frauen zusammen?  (Siehe unter 2.)

 

Eine weitere Frage stellt sich angesichts des weltweit aufkeimenden religiösen Fanatismus: Ist eine friedliche Koexistenz der Religionen möglich? Hat der Islam etwas mit islamischem Terror zu tun oder ist dieser nur eine Verzerrung der Religion? Neben den friedlichen gibt es stark kriegerische Fundamente dieser Religion und eindeutige Aufforderungen zur Gewalt im Koran, (was zu zeigen sein wird). (Siehe unter 1.)

 

Nur durch rückhaltlose Aufklärung kann man dieser Gefahr begegnen.

 

Der gegenwärtige Krieg gegen den Terror kann militärisch meiner Meinung nicht gewonnen werden kann, ohne dass eine breite Aufklärung die Religionen (auch unsere christliche) unter die Lupe nimmt. Wenn George W. Bush von einem „Kreuzzug“ spricht, ist das zu verurteilen.

Nur Aufklärung im Sinne Voltaires, der damals den gläubigen Christen die ganzen Implikationen ihres Glaubens vor Augen hielt, kann noch verhindern, dass wir wieder in die längst vergangen geglaubte Zeit der Religionskriege zurückkatapultiert werden.

 

Die meisten Muslime sind sicherlich daran interessiert, in Frieden zu leben. Viele kennen den Koran nicht, viele richten sich nach den friedlichen Versen, bzw. nach den friedfertigen Ausdeutungen von Begriffen wie „Dschihad“ (nicht „Krieg“ sondern „Anstrengung“). Deswegen bestreiten viele Autoren einen Zusammenhang zwischen moslemischer Gewalt, bzw. Terrorismus und dem Koran. Entweder sie behaupten: Der Koran untersagt jede Gewaltausübung...“ (Islamische Charta, Art. 11, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.), was tatsächlich nicht stimmt, oder sie bestreiten, dass alte Verse heute noch ernst genommen werden.

 

Eine Voraussetzung für die Wirksamkeit alter Schriften ist die Häufigkeit und Ernsthaftigkeit ihrer Rezeption und das Maß an „Glauben“ an sie. Ich schätze nach zahlreichen Gesprächen mit hier lebenden Moslems jeder Bildungsschicht und jeden Alters,  dass 20-40% der Moslems buchstabengläubig den Koran für Allahs Wort halten. „Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes.“ (Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.)    Die Scharia, die ca. 100 Jahre nach dem Koran in den Hadiths aufgeschrieben wurde und als heilig gilt, obwohl sie nicht von Mohammed stammt, befürwortet ein noch größerer Teil der Moslems. Insbesondere die menschenrechtswidrigen strengen Strafen wie das Abhacken der Hand für Diebstahl finden Zustimmung.

Demgegenüber gibt es nur wenige buchstabengläubige Christen. Und in keinem Land christlicher oder jüdischer Prägung werden die alttestamentarischen Strafen, die der Scharia in ihrer Grausamkeit und Ungerechtigkeit teils gleichen, heute noch verhängt.

 

Eine weitere Voraussetzung für die Wirksamkeit alter Schriften auf heutige Konflikte ist die Auslegung  durch die Geistlichkeit und deren Anweisungen an die Gläubigen. Solche für jeden Moslem verbindliche „Glaubensgutachten“ heißen „Fatwa“ oder „Fetwa“. Jede „Fatwa“ muss mit dem Koran in Einklang stehen. Es gibt von verschiedenen einflussreichen Islamgeistlichen der jüngeren Geschichte „Fatwas“, die Gewalt rechtfertigen oder dazu aufrufen.

 

Es gibt jedoch keine „Fatwa“, die die Anschläge des 11. September oder die palästinensischen Selbstmordattentate verurteilt.

„Die geistlichen Führer des Islam haben bislang weder angemessene Lehrmeinungen gegen den Terrorismus entwickelt, noch haben sie ihn mit eindeutigen Worten verurteilt.“

(„Das Zeitalter des Terrors“  Strobe Talbott, Nayan Chanda, 2002, Seite 96)

Falls diese Anschläge verurteilt wurden, geschah das in einem unverbindlichen halbherzigen Ton und nie in Form einer „Fatwa“. Großscheich Tantawi von der Al-Azhar-Universität: „Das zeuge nicht von Mut, mutig sei nur, wer sich verteidigt.“  (über die Attentäter des 11. September in DIE WELT  19.09.2001).  Und Arafat verurteilte zwar die Taten, schwieg aber auf die Frage, ob er nach dem 11. September seinen Getreuen nun die Selbstmordattentate untersagen wolle.

 

Wie gesagt beziehen sich alle „Fatwas“ auf den Koran. Wenn Gewalt und Terror rauskommt, müssen auch Aufrufe zu Mord und Gewalt drinstehen. (siehe unter 1.)

 

Es stehen auch Anweisungen für das friedliche Miteinander im Koran (siehe unter 4.). Es stellt sich nun die dringende Frage:

Wann kommen „Fatwas“ zum friedlichen Zusammenleben?  Wann werden die gewalttätigen Passagen des Koran historisiert, also in den kriegerischen Zusammenhang der Anfangszeiten des Islam zurückverwiesen und nicht mehr als Allahs Wort betrachtet?

 

Das Folgende ist ein Versuch einer Analyse mithilfe einer Zitatenauswahl aus dem Koran zu den Themen Krieg und Frieden, Welt- und Menschenbild. Leider habe ich im Koran sehr viele Zitate zum Thema Krieg gefunden. Das Thema Frieden wird fast behandelt, als ginge es um taktischen Frieden. Vielleicht wird deshalb auch heute noch Pazifismus von vielen Moslems als unislamisch gebrandmarkt, solange es um Frieden mit den „Ungläubigen“ geht. Krieg dagegen kann nach moslemischer Auffassung „heilig“ sein (siehe unten).

 

Für meine humanistischen Begriffe kann ein Krieg nie heilig sein, sondern nur der letzte Ausweg. Die Moslems müssen sich fragen lassen, wie sie es mit der Gewalt aus religiösen Motiven halten. Der Koran gibt in zahlreichen Versen Anleitung und Aufforderung zur Gewalt, ja zum militärischen Kampf. Insbesondere in der 2., 4., 8. und 9. Sure finden sich solche Anweisungen.

 

1.)   Koran-Texte zu Gewalt und Krieg:

 

Nur eindeutige Aufforderungen zur Gewalt sind zitiert. Die vielen Schmähungen gegen „Ungläubige“ wurden weggelassen, ebenso Aussagen wie: “Allah straft die Ungläubigen.“

Die Zitatensammlung ergäbe sonst einen viel größeren Umfang:

 

Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag.  ...“ 

Sure 2, Vers 193: "Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.  ..."  (Die "Ungläubigen" stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)

Sure 2, Vers 216: "Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht."  (Gemeint ist der Kampf mit Waffen.)

Sure 4, Vers 74: "Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn."     (Diesen „Verkauf“ ihres Lebens haben die Attentäter von New York offensichtlich vollzogen. Siehe unter 6. Jenseitsvorstellungen des Islam)

Sure 4, Vers 76: „Wer da glaubt, kämpft in Allahs Weg, und wer da nicht glaubt, kämpft im Weg des Tagut. So bekämpfet des Satans Freunde. Siehe, des Satans List ist schwach.“

Sure 4, Vers 84: „So kämpfe in Allahs Weg; nur du sollst (dazu) gezwungen werden; und sporne die Gläubigen an. ...“

Sure 4, Vers 89. „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

Sure 4, Vers 89: „Sie möchten gern, ihr wäret (oder: würdet) ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Gottes willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, ...“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 230 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Sure 4, Vers 92: „Ein Gläubiger darf keinen Gläubigen töten, es sei denn aus Versehen; und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, der soll einen gläubigen Nacken (Gefangenen) befreien, ...“

Dies ist ein Zitat, das den kriegerischen Zusammenhang eindeutig beweist, wie die folgenden Zitate, die aus einem Kriegshandbuch entnommen sein könnten.

Sure 8, Vers 59, 60: „ Und denke nicht, dass die Ungläubigen gewinnen; sie vermögen (Allah) nicht zu schwächen.                                                                                                                                          So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt.  ...“

Sure 8, Vers 41: „ Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und (seinen) Verwandten und...“

Sure 5, Vers 52: "Oh Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden."

Sure 8, Vers 113: "In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen, darum haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden ihrer Finger ab."

Sure  9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“ 

Sure 9, Vers: „5 Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! ...“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 373  (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Sure 9, Vers 111: „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. ... Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“   

Sure 9, Vers 111: „Gott hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, dass sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Gottes willen kämpfen und dabei töten oder (w. und) (selber) den Tod erleiden. ... Freut euch über (diesen) euren Handel, den ihr mit ihm abgeschlossen habt (indem ihr eure Person und euer Vermögen gegen das Paradies eingetauscht habt)! Das ist dann das große Glück.“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 397 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Darin ist der „Märtyrertod“ begründet. Siehe unter  6.)

Sure 9, Verse 44 und 45, Verse 90 - 93 besagen, dass nur Ungläubige um Erlaubnis bitten, nicht kämpfen zu müssen. Also: Wer nicht kämpft ist ungläubig, es sei denn, er ist schwach und krank.

Sure 9, Vers 41: "Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg."  Es ist gemeint: „leicht und schwer bewaffnet“.

„Eifern mit Gut und Blut in Allahs Weg  -  für den Islam“  ist ein Passus, der oft im Koran erscheint und durchaus den militärischen Kampf meint. Im Kontext ist von Krieg, Kampf und Heerscharen die Rede.  (z. B. Sure 9, Vers 81,  88, Sure 49, Vers 15, Sure 61 „Die Schlachtordnung“, Vers 11)

Sure 9, Vers 52: „Sprich: ‚Erwartet ihr (die Ungläubigen) etwa, dass uns nicht eins der beiden schönsten Dinge treffen wird (Sieg oder Märtyrertod)?’ Und wir erwarten von euch (den Ungläubigen), dass euch Allah  mit einer Strafe treffen wird, sei es von Ihm oder durch unsere Hand. Und so wartet; siehe wir warten mit euch.“   (Das ist die Strategie von Mili Göres)

Sure 16, Vers 126: „Und so ihr euch rächen wollt, so rächt euch in gleichem Maße, als euch Böses zugefügt ward. ...“

Sure 61 „Die Schlachtordnung“, Vers 3 u. 4 : „Großen Hass erzeugt es bei Allah, dass ihr sprecht, was ihr nicht tut. Siehe Allah liebt die, welche in seinem Weg in Schlachtordnung kämpfen, als wären sie ein gefestigter Bau.“

Sure 4, Vers 104: „ Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes (der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet. …“

Sure 39, Vers 37: „Wen aber Allah leitet, der hat keinen, der ihn irreführt. Ist Allah denn nicht mächtig, der Herr der Rache?“

Sure 5, Vers 38 (42): „Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von Allah, und Allah ist mächtig und weise.“

Die meisten dieser Zitate erfüllen nach deutschem Recht den Tatbestand der Anstiftung zu Verbrechen, §30 StGB, oder der öffentlichen Billigung einer Straftat, § 140 StGB.

Man muss den Koran  studieren und auf seine verfassungsfeindlichen und menschenrechtswidrigen Inhalte hin überprüfen. Das Thema bedrückt mich schon lange. Die  weltweite „Fatwa“ gegen Salman Rushdie, den Autor des Buches „Satanische Verse“ war für mich eine Zäsur, ebenso wie die Machtergreifung der Mullahs im Iran. Eine Fatwa ist ein höchstrichterliches Urteil der Ulema, der islamischen Geistlichkeit. Im Falle Salman Rushdies lautet die „Fatwa“: „Aufforderung an alle Moslems, Salman Rushdie zu suchen und ihn, sowie die, die sein Buch verbreiten, umzubringen.“ Dieser „Fatwa“ sind über 50 Buchhändler und Verleger zum Opfer gefallen (sogar in Japan). Eine „Fatwa“ muss im Einklang mit dem Koran stehen.

Auch Usama bin Laden beruft sich auf den Koran (Sure 2, Vers 191), wenn er in seiner „Fatwa“ von 1998 jeden Moslem auffordert, Amerikaner zu töten, wo er sie trifft. (Siehe 7.)

Die Lesart, wonach Djihad nicht "Heiliger Krieg" sondern einfach nur „Kampf, Anstrengung, Selbstüberwindung“ bedeutet (Michael Pohly, Khalid Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus"  München 2001, Seite 18) wird vielfach in der Presse gutmütig unterstellt. Aber seit den 1970ern gilt unter Islamisten die Diktion des Omar Abder Rahman:

 

"Djihad bedeute nur eines, nämlich zu den Waffen zu greifen und die Ungläubigen aufzufordern, den Glauben anzunehmen oder aber sich zu ergeben und sich der muslimischen Herrschaft unterzuordnen." (Michael Pohly, Khalid Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus"  München 2001, S. 21) 

 

Rahman ist der geistige Ziehvater von Osama bin Laden und hat seine brutalen Auffassungen in einer 2000 Seiten starken Dissertation in der berühmten ägyptischen Universität Al-Azhar veröffentlicht. Die zitierten Verse aus dem Koran belegen, dass Rahman tatsächlich im Sinne des Fundamentalismus richtig liegt. Er legt den Koran korrekt aus, nur eben einseitig.

 

Scheich Mohammed Sayyed Tantawi neigt auch zu einer solchen Auslegung, auch wenn er die Attentate des 11. Sept. verurteilt hat:

 

„...[Es] hatte die höchste religiöse Autorität des sunnitischen Islam (die 90 % aller Moslems vertritt), Scheich Mohammed Sayyed Tantawi von der Al-Azhar-Hochschule in Kairo erklärt, solche Attentäter seien als Märtyrer zu bezeichnen, auch wenn bei Anschlägen etwa in jüdischen Siedlungen Frauen und Kinder getötet würden.“  (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18. 04. 02)

„Selbstmordattentate sind nach Auffassung irakischer Islamgeistlicher‚ eine der höchsten Formen des Martyriums’. Dies gelte auch für die Anschläge palästinensischer Kämpfer gegen ‚zionistische Verbrecher und Usurpatoren’, heißt es in einem von der irakischen Nachrichtenagentur  INA zitierten islamischen Richtspruch (Fatwa). Die irakischen Ulemas erteilten demnach Selbstmordattentaten ihren Segen und forderten alle islamischen Geistlichen auf, Richtsprüche zur Unterstützung des heiligen Kriegs zu erlassen.“  (ebd.)

Auch diese Fatwa basiert auf den oben genannten Zitaten aus dem Koran.

Der ägyptische Staatspräsident Mubarak wird in dem selben Artikel der HAZ zitiert:

„Derjenige, der stirbt, weil er seine von Gott gegebenen Rechte und Freiheiten, seine Würde, seinen Besitz, seine Religion, sein Land und heilige Stätten verteidigt, wird ein Märtyrer sein.“  (ebd.)

Hans-Peter Raddatz schreibt am 08.01.2002 im Hamburger Abendblatt:

 

„Wichtigste Vertreter des Islam scheinen [folgender] Meinung zu sein: Abgesehen davon, dass schon im Jahre 1996 die Religionsbehörde von Medina den Dialog mit Nichtmuslimen mit Glaubensabfall gleichsetzte, stellte M. Tantawi, Präsident der Azhar-Universität in Kairo, nach dem Anschlag fest, dass auch Fundamentalisten als Angehörige des Islam gälten, weil sie fest auf dem Boden des Koran stünden. Zudem bestätigte Scheich Qaradhawi, Rechtsautorität am Golf, dass der Selbstmord im Einsatz für den Islam als verdienstvolles Verhalten einzustufen sei, das zum direkten Übergang ins Paradies berechtige. Der Kampf  für die Interessen und die Ausbreitung des Islam (Dschihad) gehöre zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstelle, dem sich kein gläubiger Muslim entziehen könne. Mit den Wahrnehmungen des Dialogs von Frieden und Toleranz haben diese Feststellungen wenig zu tun.“

 

Die israelische Online-Zeitung haGalil berichtet in diesem Zusammenhang:

„Arafat wird nicht nur an seinen Taten gemessen, sondern auch an der Kluft zwischen den Bemerkungen, die er an die israelische Öffentlichkeit richtet und denen, die für sein eigenes Volk bestimmt sind. In seinen Reden an die Palästinenser spricht er die Selbstmordattentäter heilig. Und selbst, wenn er gegenüber den Terroranschlägen angeblich Vorbehalte ausdrückt, schleicht er, Andeutungen machend, in die entgegengesetzte Richtung. Er wiederholt z.B. die Anspielung auf das Abkommen zwischen dem Propheten Mohammed und dem Stamm von Quresh (mit dem der Prophet einen Vertrag geschlossen hatte und trotzdem hatte er den Stamm später vernichtet), als wollte er sagen, dass die Abschließung eines Friedensvertrages mit den Juden nichts anderes als bloße Taktik ist. So interpretieren die Palästinenser Arafats Position und so wird sie auch von den Israelis interpretiert, ...“    (haGalil  online 24-06-02)

Arafat ist ein gutes Beispiel, für „Taqiya“, bzw. „Iham“, was  etwa „Täuschung der Ungläubigen“ bedeutet. Schon der Prophet Mohammed befahl diese Methode des Lügens gegenüber „Ungläubigen“. (Siehe unter 3. Weltbild und Politik des Islam)

Es gibt m.E. kein anderes Buch der Weltreligionen, das so aggressiv den Kampf propagiert wie der Koran.  Es finden sich auch Verse zum Frieden im Koran, aber wenige und lange nicht so eindeutig wie in der Bibel (z.B. die Bergpredigt). (Siehe unter 4.)

Es gibt im Koran drei Ausdrücke für Kampf  bzw. Krieg (nach Bassam Tibi: „Islamische Zuwanderung – gescheiterte Integration“  dva  2002, Seite 54):

„Harb“ ist immer der Krieg, den die „Ungläubigen“  beginnen.

„Qital“ heißt Krieg allgemein und

„Dschihad“ bezeichnet den „Heiligen“ Krieg, kann aber auch Anstrengung bedeuten.

So ist es kein Widerspruch, wenn in einem Vers des Koran steht, dass Allah die Unruhestifer und den Krieg („Harb“) verabscheut, in einem anderen aber steht: „Euch ist der Kampf  („Dschihad“) befohlen.“

Es gibt die Auslegung, dass der große Dschihad der Kampf mit sich selbst um den rechten Glauben sei und der kleine Dschihad der militärische Kampf zur Ausbreitung des Islam. Der große Dschihad habe immer Vorrang vor dem kleinen.  Dschihad ist per se gut.  Seit den fünfziger Jahren aber gibt es eine starke Strömung um Sayyed Qutb, einen der Begründer der „Moslemischen Bruderschaft“, die hauptsächlich den militanten Weg vertritt. Es geht dabei nur sekundär um einen Aufstand gegen die kolonialen Ungerechtigkeiten, wie hier viele Linksliberale denken, sondern hauptsächlich um den Kampf gegen den „Unglauben“ („al Kufr“). „Der Bin-Laden-Djihad ist nicht gegen Globalisierung, sondern, wie er sagt, gegen al-Kufr al-alami/internationalen Unglauben gerichtet.“   (Bassam Tibi,   „Islamische Zuwanderung ... “,   S. 162)

 

2.) Koran-Zitate zum Menschenbild bzw. zum Frauenbild:

Sure 8, Vers 55: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“  

Sure 98, Vers 6: „Siehe die Ungläubigen vom Volk der Schrift (d.h. Juden und Christen) ... Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.“

Hier handelt es sich um Volksverhetzung im strafrechtlichen Sinn.

Sure 2, Vers 222: „ Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt; ...“ Die Frauen haben jederzeit verfügbar zu sein wie ein Acker zum Pflügen und Sähen.

Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."

Erst kürzlich erklärte ein spanischer Imam das prophylaktische Schlagen einer Frau für rechtens im Sinne des Islam. ("La mujer en el Islam" heißt seine Schrift.)

Auch Nadeem Elyas rechtfertigte in seinem Vortrag vom 29.05.02 in Hannover diesen Passus des Koran als einen Teil der vielfältigen Regelungen des Islam zum Verhältnis der Eheleute untereinander.

Die Feministin Alice Schwarzer, die in Algerien und im Iran des Shah Reza Pahlewi feministische Gruppen unterstützt hatte, beschreibt ihre schmerzlichen Erfahrungen in dem Buch „Die Gotteskrieger“: Die selben Frauen die unter dem Shah-Regime für ihre Befreiung gekämpft hatten, waren nach der Khomeini-Revolution plötzlich für das Tragen des Tschadors und auch für die brutale Überwachung und Verfolgung durch die „Religionspolizei“. Sie befürworteten das Auspeitschen unverschleierter Frauen.

Alice Schwarzer war lange die einzige politische Stimme, die auch mit Zitaten auf die gefährlichen Tendenzen des muslimischen Chauvinismus hingewiesen hat. Sie vergleicht den Koran mit dem Buch „Mein Kampf“ von Hitler. Keiner der Gegner Hitlers hatte es für Ernst genommen, dass darin zum Mord an den Juden aufgerufen wird.

Sure 2, Vers 220: „Und heiratet nicht eher Heidinnen als sie gläubig geworden sind; wahrlich, eine gläubige Sklavin ist besser als eine Heidin, auch wenn sie euch gefällt. Und (verheiratet) eure Töchter nicht eher an Heiden als sie gläubig wurden; und wahrlich, ein gläubiger Sklave ist besser als ein Heide, auch wenn er euch gefällt.“

Diese Anweisung steht im Widerspruch zu den heutigen Gesetzen des Islam, wonach ein Muslim durchaus eine „Ungläubige“ heiraten darf, vermutlich mit dem Kalkül, dass er sie bald zum Übertritt bringt oder zwingt.

Es gibt auch positive Zitate zum Frauenbild im Koran:

Sure 49, Vers 13: „O ihr Menschen, siehe, Wir erschufen euch von einem Mann und einem Weib und machten euch zu Völkern und Stämmen, auf dass ich einander kennet. ...“

Sure 9, Vers 71: „Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des andern Freunde; ...“

Sure 3, Vers 21: „Und zu seinen Zeichen gehört es, dass er euch von euch selber Gattinnen erschuf, auf dass ihr ihnen beiwohnet, und er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt.  ...“

 

3.) Das Weltbild und die Politik des Islam

Der Islam hat ein statisches Weltbild. Der Koran ist die von Allah durch den Erzengel Gabriel an Mohammed geoffenbarte Botschaft. Der Koran ist das „unerschaffene“, d. h. ewige Wort Allahs. Evolutionslehre und Quantenphysik gelten als unislamisch und sind an sämtlichen islamischen Universitäten verboten. Es ist so „..., dass in Ägypten jedes wissenschaftliche oder literarische Werk verboten wird, das eine religiöse Instanz als einen Verstoß gegen die Religion erachtet.“ (Maurice M. Roumani , DIE WELT, 08.03.02). Ähnliches gilt für andere islamische Länder auch. Nichts desto weniger baut Pakistan Atombomben, quasi als Nachbau.

„Jüngst haben muslimische Staaten gemeinsam darüber beraten, warum an ihren Hochschulen
so wenige naturwissenschaftliche Dissertationen abgefasst werden. Zudem ist beklagt worden, dass von arabischen und muslimischen Staaten her kaum Patente angemeldet werden.“  (
Bernard Lewis: „Der Untergang des Morgenlandes“, Lübbe, Bergisch Gladbach.)

Islamische Philosophie, die Kritik und Zweifel als wichtige Elemente der geistigen Entwicklung kannte,  wurde nach Tahar Ben Jelloun („Papa, was ist der Islam“, ein lesenswertes Kinderbuch) nur während der ca. 300-jährigen Blütezeit des Islam gelehrt. Nach dem Fall von Sevilla durfte nur noch der Koran und die Hadiths (fromme Legenden)  als Grundlage der Lehre dienen. Das gilt bis in die Gegenwart. So ist es nicht verwunderlich, dass trotz großer finanzieller Möglichkeiten keine islamische Universität wesentliche Forschungsergebnisse oder einen Nobelpreisträger hervorgebracht hat. Über dies ist es auffällig, dass kein islamisches Land Sportler zu den olympischen Spielen entsendet. Ein iranischer Mullah hat denn auch verlauten lassen, dass es sinnvollere Aufgaben für die Jugend gäbe als hinter einem Ball herzulaufen. Mädchen hätten ab dem neunten und Jungen ab dem fünfzehnten Lebensjahr schon ihre moralische Urteilsfähigkeit, deshalb seien sie nicht manipuliert, wenn sie in den Krieg (gegen den Irak) zögen.

Sure 10, Vers 15: „ ... Nicht steht es mir frei, den Koran abzuändern aus eigenem Antrieb. ...“     

Sure 30, Vers 30: „... es gibt keine Änderung in der Schöpfung Allahs; ...“

Nur was die Verbreitung des Islam angeht, haben viele Moslems ein sehr dynamisches Weltbild. Der Islam ist eine Religion, die explizit politisch ist:

Sure 61, Vers 9: „Er ist’s, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen,  auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.“  

Sure 61, Vers 9: „Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr (d.h. der wahren Religion (des Islam)) zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt - auch wenn es den Heiden zuwider ist.“ (Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 975 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Eine humanistisch-demokratische Gesellschaft wie die unsere muss sich gegen solche Welteroberungstendenzen des Islam wehren. Wer sie heute noch propagiert, will keinen Frieden, auch wenn sie in Gestalt eines Murad Hofman daher kommen.

Der konvertierte Moslem Wilfried Murad Hofmann übersetzt Sure 61, Vers 9  gleich dreimal, um es am Schluss so hinzubiegen, dass die Wahrheit des Islam alle anderen Religionen überstrahlt, wie nun mal ein stärkeres Licht ein schwächeres überstrahlt. Er will die Toleranz des Islam gegenüber anderen Religionen „beweisen“, und zwar mit Hilfe dieses Koranverses und anderer („Es sei kein Zwang im Glauben“ Sure 2, Vers 256). Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Insbesondere der Zentralrat der Muslime in Deutschland, der auch von Bassam Tibi des Islamismus verdächtigt wird und dessen Mitglied Murad Hofmann ist, scheint mir diese Toleranz gegen andere Religionen nur zum Schein aufzubringen

Jürgen Schmude, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland schreibt dazu in DIE WELT am 28.02.02:

„Mit besonderem Interesse liest man in der Charta des Zentralrats,  dessen Vorsitzender Nadeem Elyas ist, dass ein klerikaler "Gottesstaat" nicht angestrebt wird. Ist das die Absage an den Kampf um die Einführung des islamischen Staats? Elyas hat sich dazu an anderer Stelle ausführlicher geäußert. Nur im islamischen Staat, so erklärte er im November 2001, sei das politische System der Scharia durchzusetzen. Dieser islamische Staat sei kein Gottesstaat
und kein theokratisches System. Nach diesem Verständnis kann die Charta dem "klerikalen Gottesstaat" eine Absage erteilen, ohne den "islamischen Staat" auch nur zu erwähnen. Elyas spricht anderswo deutlicher: "Die Pflicht, . . . einen islamischen Staat zu errichten, ist Konsens." Da besteht erheblicher Klärungsbedarf. In Deutschland hat man die Erfahrungen mit Gruppierungen nicht vergessen, die sich nur so lange an die Verfassung halten, bis sie die Mehrheiten zu ihrer Abschaffung erreicht haben.

Ein weiterer Hinweis für die Doppelbödigkeit des Zentralrates der Muslime ist der Artikel 10 in der „Islamischen Charta“:

       „Das Islamische Recht  verpflichtet Muslime in der Diaspora

 

   Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren

   religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht

   verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale

   Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung,

   Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der

   muslimischen Minderheit einzuhalten sind.“

 

Das „Islamische Recht“ ist nichts anderes als die Scharia und an die „lokale Rechtsordnung“ müssen sich die Muslime nur halten, solange sie in der Minderheit sind.

Wie rückwärts gewandt der Zentralrat der Muslime ist, zeigt auch Artikel 3 der „Charta“:

     „Der Koran ist die verbale  Offenbarung Gottes

                                         

   Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart

   hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad,

   dem "Siegel der Propheten". Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes

   Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde.

   Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna

   überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens,

   des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.“

 

(Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.)

 

Bassam Tibi schreibt dazu: “Hier zeigt sich, dass ein schweres Erbe auf den Schultern der Muslime liegt,  das der Schriftgläubigkeit;  sie lähmt ihr Denken und Leben.“  (Bassam Tibi, „Im Schatten Allahs“  Seite 212,  Piper Verlag, 1994)

Im Land des Propheten sieht es daher mittelalterlich aus:

Die Neue Züricher Zeitung schreibt: „Die religiöse Unterweisung nimmt in allen Schulen Saudi-Arabiens fast die Hälfte der Unterrichtszeit ein, und damit sind alle Saudi völlig von dieser buchstabengläubigen Denkweise der Ulema (islamische Rechts- und Religionsgelehrte) durchdrungen.“ (23.04.02, Seite 3)  Der Autor meint, die daraus resultierenden antijudaistischen Überzeugungen seien „doch nur Glaubenssätze“.

Jedoch gibt Saudi-Arabien laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung   15%  seines Bruttosozialprodukts für die Unterstützung terroristischer Organisationen aus (Hamas, Al-Aksa-Brigaden, Abu Sayyaf u.v.a.)

Die Autoren des Buches „Die verbotene Wahrheit“ Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquié schreiben ebenfalls über das große finanzielle Engagement dieses islamischen Kernlandes für den militärischen Dschihad und die aggressive Ausbreitung des Islam. Saudi-Arabien hat zwar seinen „Sohn“ Usama bin Laden ausgewiesen. Aber der Kontakt zu fast allen Verwandten und „Freunden“ besteht immer noch. Ebenso fließen Geldströme. Die Autoren halten es für absurd, dass der Irak, der Iran und Nord-Korea von den USA als die Achse des Bösen dargestellt werden. Saudi-Arabien müsste es sein.

Eine Spezialität des islamischen Wirkens nach außen ist „Taqiya“, bzw. „Iham“, die „Täuschung der Ungläubigen“. Wenn man mit Moslems redet, muss man sich klar sein, dass sie diese Form der Lüge gern gebrauchen. So behaupten sie gern, Mohammed habe keine Kriege geführt. (Der Prophet Mohammed hat 66 Kriege gegen Nicht-Muslime geführt, davon 27 als Feldherr.) Oder dass der Koran jede Art der Gewaltausübung untersagt („Islamische Charta“ des Zentralrats der Muslime in Deutschland,  Art.11). Dagegen muss man sie in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam machen, dass man ihnen das nicht glaubt und es für Taqyia hält. Nur indem man ihre eigenen Denkkategorien benennt und entlarvt, kommt man weiter im Austausch mit Moslems. Bassam Tibi hält den „Dialog mit allen Vertretern des Islam [für] erstrebenswert, nicht aber mit den Islamisten, weil diese .. Dialogbereitschaft nur suggerieren, täuschen und mit gespaltener Zunge sprechen.“ („Islamische Zuwanderung ...“  S. 173)  „Islamisten gehören zu den Rechtsradikalen und Gegnern der Demokratie.“ (ebd. S.327)

Man kann nur hoffen, dass sich weniger als ein Promille der weltweit eine Milliarde Moslems von den gewalttätigen Passagen des Koran leiten lassen und die restlichen 99,9% eher folgenden Texten den Vorzug geben und ehrlich sind.

 

4.) Koran-Texte zum Frieden:

Das Thema Frieden wird auch heute noch von vielen Moslems als unislamisch gebrandmarkt, solange es ein Frieden mit den „Ungläubigen“ ist. Bassam Tibi erklärt das so:

 

„Umso eindeutiger stelle ich fest: Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begrifflichkeit des Islam heißt das: Es müsse das Dar al-Islam (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um es in ein Dar al-Salam (Haus des Friedens) zu verwandeln. Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al-Taqhallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor.“  (Bassam Tibi in       DIE ZEIT  2002/ 23  „Selig sind die Belogenen“)

 

Also erst soll der Islam kommen und dann der Frieden.  Die Friedensangebote der folgenden Zitate muss man also mit Vorsicht genießen, vielleicht gelten sie nur unter Moslems und nur in der Endzeit, wenn das „Haus des Islam“ die Erde erobert hat.

 

Sure 2, Vers 256: „Es sei kein Zwang im Glauben. ...“ 

Sure 4, Vers 36: „Und dienet Allah und setzet Ihm nichts an die Seite; und seid gut gegen die Eltern, die Verwandten, die Waisen, die Armen, den Nachbarn, sei er verwandt oder aus der Fremde, gegen den Vertrauten Freund, den Sohn des Weges und den Besitz eurer Rechten. Siehe Allah liebt nicht den Hochmütigen, den Prahler.“     

Sure 4, Vers 86 „Und so ihr gegrüßt werdet mit einem Gruß, so grüßet mit schönerem wieder oder gebet ihn zurück. Siehe, Allah nimmt Rechenschaft von allen Dingen.“

Sure 4, Vers 90: „ ...Wenn sie (die Ungläubigen) ... euch Frieden anbieten, so gibt euch Allah keinen Weg wider sie.“

Sure 4, Vers 111: „Und wer eine Sünde begeht, begeht sie  nur gegen sich selber; und Allah ist wissend und weise.“

Sure 8, Vers 61, 62: „ Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt und vertrau auf Allah; siehe, Er ist der Hörende, der Wissende.                                                                                     Und so sie dich betrügen wollen, so ist Allah dein Genüge. Er ist’s, der dich mit seiner Hilfe stärkt ...“

Sure 10, Vers 25, 26: „Und Allah ladet ein zur Wohnung des Friedens und leitet, wen er will auf einen rechten Pfad. Denen, die Gutes taten, wird Gutes und noch mehr.  ... Sie sind des Paradieses Gefährten und werden ewig darinnen verweilen.“

Sure 10, Vers 41: „Und so sie dich der Lüge zeihen, so sprich: ‚Mein Tun ist für mich und euer Tun ist für euch. Ihr seid los und ledig meines Tuns und ich bin los und ledig eures Tuns.’ “

Sure 10, Vers 44: „ Siehe, Allah fügt dem Menschen kein Unrecht zu, vielmehr fügen die Menschen sich selber Unrecht zu.“

Sure 13, Vers 22: „ Und die standhaft bleiben, ...und das Gebet verrichten, ... und spenden und das Böse durch das Gute abweisen – für diese ist der Lohn der Wohnung  -  Edens Gärten ...“

Sure 13, Vers 28: „(Allah leitet zu sich,) die welche glauben und deren Herzen in Frieden sind im Gedanken an Allah. Sollten nicht auch im Gedanken an Allah die Herzen in Frieden sein?“

Sure 16, Vers 125: „Lade ein zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung; und streite mit ihnen in bester Weise. Siehe, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist, und Er kennet am besten die Rechtgeleiteten.“

Sure 16, Vers 126: „... Und so ihr duldet, so ist dies besser für die Duldenden.“

Sure 25, Vers 63: „Und die Diener des Erbarmers sind diejenigen, welche auf Erden sanftmütig wandeln; und, wenn die Toren sie anreden, sprechen sie: „Frieden!“ “

Sure 28, Vers 54: „Jene werden ihren Lohn zwiefältig empfangen, darum dass sie ausharren und das Böse mit Gutem zurückweisen und von dem, womit Wir sie versorgen, spenden.“

Sure 28, Vers 55: „ Und wenn sie eitles Gerede hören, kehren sie sich von ihm ab und sprechen: „Für uns unsere Werke und für euch eure Werke: Frieden auf euch! Wir trachten nicht nach den Toren.“

Sure 41, Vers 34,35: „Und nicht ist gleich das Gute und das Böse. Wehre (das Böse) ab mit dem Bessern, und siehe, der, zwischen dem und dir Feindschaft war, wird sein gleich einem warmen Freund.   Aber dies sollen nur diejenigen erreichen die standhaft sind, und nur die Hochbeglückten erreichen es.“

Sure 16, Vers 127: „Und du trage in Geduld. Und deine Geduld kommt nur von Allah. Und betrübe dich nicht über sie, und bekümmere dich nicht über ihre Anschläge.“

Sure 109, Vers 4-6 „Und ich bin nicht Diener dessen, dem ihr dienet, Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene. Euch euer Glaube und mir mein Glaube.“

 

5.) Der Koran in der Rezension berühmter Denker:

Goethe:

 

"Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern."

„Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Hölle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. ... Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende  Verehrung abnötigt.“  Zitiert nach  „Der Koran“  Reclam Universalbibliothek Nr. 4206, Stuttgart, 1961 

 

Voltaire:

 

 "Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist",  schrieb Frankreichs Erzaufklärer Voltaire 1764. Derselbe Voltaire polemisierte übrigens schon 1740, in einem Brief an Friedrich den                                   Großen, unerschrocken wider die religiös fanatisierten "Toren" dieser Welt. Was er über Mohammed dachte, ist mindestens so deftig wie  die jüngste Islam-Schelte seines Landsmanns Michel Houellebecq. O-Ton Voltaire: "Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr  entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich  mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in  den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem  Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt:                                    Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen  kann, ... es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt."

Der Spiegel vom 22. Dez. 2001 „Der Glaube der Ungläubigen“

 

Friedrich Schlegel:

"Mohammed war außer Religionsstifter zugleich Krieger und Eroberer, daher ward ihm mit der geistlichen auch die weltliche Herrschaft."

Salman Rushdie: (Interview vom 20. 04. 02 in DIE WELT)

DIE WELT: Nun wächst der Terrorismus, die religiöse Gewalt wird nicht erst seit dem 11. September immer stärker in die Länder der westlichen Welt getragen. Von Moslems, die in Frankreich, Deutschland, England leben. Was kann man dagegen tun.

Rushdie: Alles beginnt mit der Ausbildung. Man muss sehr genau hinsehen, was den Menschen da in den Koranschulen, den Moscheen beigebracht wird. Prediger werden aus aller Welt importiert, um in den Moscheen zu arbeiten, und keiner weiß, was sie da tun, weil es eben Plätze der Anbetung sind und es sich nicht gehört, sich da einzumischen. Aber wenn da Menschen in Moscheen gehen und gewaltsame Revolution predigen, habe ich als Einwohner eines Landes das Recht zu wissen, was da vor sich geht.

 

6.) Jenseitsvorstellungen des Islam

Der Koran verspricht den „Gläubigen“ im Paradies seltsame Belohnungen:

Sure 83, Vers 25: “Getränkt werden sie von versiegeltem Wein,“

Sure 56, Vers 19: „Nicht sollen sie Kopfweh von ihm (dem Wein) haben und nicht das Bewusstsein verlieren.“

Sure 52, Vers 19,20: „Esset und trinket und wohl bekomm’s  -  für euer Tun!   Gelehnt auf Polstern in Reihen; und Wir vermählen sie (die Gläubigen) mit großäugigen Huris (Paradiesjungfrauen)“

Sure 52, Vers 21: „Und diejenigen, welche glauben und deren Sprösslinge ihnen im Glauben folgen, die wollen Wir mit ihren Sprösslingen vereinigen, und um nichts von ihren Werken wollen Wir sie betrügen. ...“ 

Die Bedeutung von „vereinigen“ in diesem Zusammenhang ist nicht eindeutig.

Es scheint auch keineswegs so, dass man für böse Taten in die Hölle kommt (nur für „Unglauben/al Kufr“). Man wird nur weniger belohnt:

Sure 53, Vers 31: „... auf dass Er (Allah) diejenigen belohne, die Böses tun, nach ihrem Tun, und die, welche Gutes tun, mit dem Besten belohne.“

Es scheint andererseits auch ein Missverständnis zu sein, dass den Gläubigen  72 Jungfrauen im Paradies erwarten.

Sure 55, Vers 72: „Huris, verschlossen in Zelten ...“

Beim Rezitieren kann das klingen wie „72 Huris“. Wozu auch so viele?

Dass diese alten Verse heute noch wirkmächtig sind, beweisen die Hinterlassenschaften von Mohammed Atta, einem der Attentäter des 11. September:

„Für die Terroranschläge ... erwartete Atta jene himmlische Belohnung, die der Koran Märtyrern verspricht. Seine wörtliche Auslegung des heiligen Buches ist voll von sexuellen Andeutungen. Jedem seiner Komplizen verspricht er,  ‚ ... Engel [Houris] rufen deinen Namen und tragen für dich ihre schönsten Kleider’.  Das ist um so unglaublicher und grotesker,  wenn man bedenkt, dass Atta an seinem letzten Wochenende eine Striptease-Bar in Florida besuchte. Wahrscheinlich betrachtete er die Nackttänzerinnen dieser Welt und träumte bereits von den Houris, den wunderschönen Jungfrauen, die der Mutigen und Tugendhaften im Paradies harren. ... Diese surreale Mischung aus Religiösem und Weltlichem, untermalt von zahlreichen Koranversen, enthüllt eine beunruhigende .. Kruste über dem harten Kern des [islamischen] Extremismus.“  („Das Zeitalter des Terrorismus“, Strobe Talbott, S. 54 f)

7.) Al Qaeda Training Manual

In einem von der englischen Polizei von Manchester beschlagnahmten Handbuch, dem „Al Qaeda Training Manual“ kann man in der englischen Übersetzung in der Einleitung nachlesen, dass

 „sich die Jungen für den heiligen Krieg vorbereiten, gelenkt durch des majestätischen Allahs Befehl im heiligen Koran.“  Dann wird der Koranvers Sure 8, Vers 60 zitiert: „Gegen sie bereite dich bis zum Äußersten deiner Kraft vor, einschließlich mit Streit- (Kriegs-) rossen, um Terror (in die Herzen) der Feinde Allahs und deiner Feinde zu treiben, und anderer daneben, die du vielleicht nicht kennst, aber die Allah kennt.“

"The young came to prepare themselves for Jihad (holy war), commanded by the majestic Allah's order in the holy Koran [Koranic verse Sure 8,60]: "Against them make ready your strength to the utmost of your power, including steeds (Streitrosse) of war, to strike terror into (the hearts of) the enemies of Allah and your enemies, and others beside, whom you may not know, but whom Allah doth know." "

 

Allah befiehlt also im heiligen Koran, Terror gegen die Ungläubigen zu verbreiten. Jedenfalls versteht es Usama bin Laden so. Den nächsten Vers (".. und wenn Sie zum Frieden neigen, so ist kein Weg wider Sie..") hat er nicht gelesen? Sicherlich doch, aber er glaubt, es sei schon ein Angriff auf die Umma, wenn wir, bzw. die Amerikaner freizügig (nicht nach den Geboten des Koran) leben. Da ist natürlich "Verteidigung" erlaubt.

 

Sure 8, Vers 60: „Und rüstet für sie, soviel ihr an Kriegsmacht und Schlachtrossen (?) (aufzubringen) vermögt, um damit Gottes und eure Feinde einzuschüchtern, und andere außer ihnen, von denen ihr keine Kenntnis habt, (wohl) aber Gott! ...“  heißt bei Kohlhammer. Die Übersetzungen unterscheiden sich allenfalls graduell. [Sure 8. Die Beute: Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 368 (c) Verlag W. Kohlhammer]

Bedarf es eines weiteren Beweises? Sind die Aufrufe zur Gewalt im Koran nur alte Schriften, nach denen sich so wörtlich keiner mehr richtet? Ist nicht klar, das diesen Aufrufen zum Terror auch heute noch weltweit gefolgt wird?

Weiter heißt es im „Al Qaeda Training Manual“:

„The member of the Organization (Al Qaeda) must be Moslem“ und

“The confrontation we are calling for … does not know … diplomacy. But it knows the dialogue of bullets, the ideals of assassination, bombing and destruction, and the diplomacy of the cannon and the mashine-gun.”

“Islam is not just performing rituals but a complete system: - Religion and government, - worship and Jihad (holy war), - ethics and dealing with people, - an the Koran and sword.”

Quelle:

U.S. Department of Justice   950 Pennsylvania Avenue, NW   Washington, DC 20530-0001

Internet-Adresse: http://www.usdoj.gov/ag/trainingmanual.htm

 

Auch die Anweisung: „ ... begeht nicht Selbstmord; ...“  (in Sure 4, Vers 29)  kann Selbstmord-Attentäter nicht abhalten. Denn nur  „ ...wer dies tut in Feindschaft und Frevel (gegen die Gemein-schaft der Gläubigen), den werden wir brennen lassen im Feuer (der Hölle); ...“ (Sure 4, Vers 30).

 

8.) Forderungen an muslimische Immigranten

Muslime müssen von der Wortgläubigkeit abgehen, wenn der Islam noch eine Chance haben soll, bzw. noch ein ernst zu nehmendes Gegenüber sein soll. Außerdem müssen hohe Vertreter des Islam aufstehen, und per Fatwa verkünden, dass Al-Qaeda-Mitglieder keine Moslems sind, also ausgestoßen. Ebenso muss es eine Fatwa geben, dass nur friedliche Mittel der Auseinandersetzung erlaubt sind.

„In diesem Zusammenhang verwende ich im Hinblick auf eine klare Werteorientierung für Europa den Begriff Leitkultur. Ich verstehe darunter eine der Integration dienende Werteorientierung, die jede Gesellschaft benötigt. Leitkultur steht im Gegensatz zum Begriff der Wertebeliebigkeit.   .... seit dem 11. September wissen wir, dass die Demokratie Grenzen setzen muss, dass nicht jeder nach seinem eigenen Belieben, unter Rückgriff auf seine Zugehörigkeit zu einer fremden Kultur, handeln und der Gesellschaft Schaden zufügen kann. Was am 11. September passiert ist, darf nicht sein; und wenn man sagt, "das darf nicht sein", dann ist das schon Leitkultur. Die europäische Zivilisation muss zu ihren demokratischen und liberalen Werten stehen und diese auch verteidigen.“ (Bassam Tibi, DIE WELT 15.04.02)

Bassam Tibi - selbst ein gläubiger Muslim - schreibt, Muslime in Europa müssen ihren Glauben radikal reformieren. Er schlägt den von ihm so genannten Euro-Islam als Basis vor. Der Euro-Islam beinhaltet:

1.)Primat der Vernunft vor der Religion

2.)Volle Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte

3.)Trennung von Religion und Politik

(Bassam Tibi: „Islamische Zuwanderung – gescheiterte Integration“ dva 2002,   Seite 243):

Ich möchte noch hinzufügen: Die Historisierung, d.h. die geschichtliche Relativierung der „Heiligen Schriften“ (Koran, Scharia, Sunna“) und ihre wissenschaftliche, Quellen- und Text-kritische Analyse wäre ebenso notwendig.

Wenn die islamische Gemeinschaft diese Aufklärung nicht leistet, werden immer wieder terroristische Gruppen aufstehen, ob sie nun „Assassinen“ oder „Al-Qaida“  oder „Islamistische Internationale“ heißen. Eine demokratische Welt, in der freie Wissenschaft und Kunst möglich ist, in der die allgemeinen Menschenrechte zu einer größtmöglichen Geltung kommen, wäre durch einen altmodischen Islam in Gefahr.

 

Zum Abschluss:

Vier Fragen an jeden Moslem:

1.)    Ist der Koran wörtlich von Allah an Mohammed ‚geoffenbart’, ist der Koran das ‚unerschaffene’, d.h. ewige Wort Allahs oder ist er modifizierbar?

2.)    Sind Nicht-Muslime automatisch „Ungläubige“?

3.)    Ist dauerhafter Frieden für Moslems mit sogenannten Ungläubigen möglich, gibt es eine Koexistenz oder muss der Islam siegen, die anderen Religionen „überstrahlen“ (Murad Hofmann)? Kann der Islam sich in seiner Ausbreitung beschränken?

4.)    Ist ein Mensch wie Usama bin Laden aus der muslimischen Gemeinschaft (Umma) ausgeschlossen oder gilt er trotz seiner Taten als streng gläubig, weil er die Gebete verrichtet?

„Der Denker und Forscher Khalil Abdul Karim sieht ein grundlegendes Problem darin, dass die muslimische Gesellschaft sich nicht in Gegensatz zu den militanten Islamisten zu stellen wagt und sich weigert, die Zusammenhänge zwischen Islam und Terrorismus wahrzunehmen.“ (Neue Züricher Zeitung  03.04.02, Seite 33)

Die Diskussion wird von uns Humanisten, Atheisten oder Christen zu wenig geführt und muss gegen starke Widerstände angehen, harte rechthaberisch-rechtgläubige Widerstände und wachsweiche, weil es den Muslimen erlaubt ist, ihre wahre Absicht zu verleugnen („Taqiya“, bzw. „Iham“, die „Täuschung der Ungläubigen“).

Es besteht bereits jetzt eine untergründige Angst vor den Islamisten, der wir nicht nachgeben dürfen. Wir müssen den Dialog, die Auseinandersetzung suchen.

Interessante Links im Internet:

www.zeit.de/2002/23/Politik/200223_essay.tibi.html 

Bassam Tibi „Selig sind die Belogenen“ in DIE ZEIT

http://www.kokhavivpublications.com/2001/israel/sept/01/0108311102.html 

(„Radical Islamism = Racism = Genocide“

www.undp.org/rbas/ahdr/presskit.html 

(UNO-Studie über 22 Staaten der Arabischen Liga)