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http://www.pi-news.net/2008/09/diplomatisches-nachspiel/#more-20084

Offener Brief

S. E. Botschafter Dr. Gerd Westdickenberg
Deutsche Botschaft
Metternichgasse 3
1030 Wien

Wien, den 23.09.2008

Sehr geehrter Herr Botschafter!

Als Abgeordneter zum Nationalrat der Republik Österreich sowie Generalsekretär der Freiheitlichen Partei Österreich darf ich Ihnen meine tiefe Sorge und mein Befremden über den Umgang der Stadtverwaltung sowie der Polizeiführung in Köln mit gewählten Repräsentanten des österreichischen Parlamentes mitteilen.

Als angekündigter Redner und Teilnehmer einer Veranstaltung von "pro Köln" am vergangenen Wochenende zum Thema der Großmoschee in Köln verwahre ich mich mit Nachdruck und Entschiedenheit dagegen, öffentlich vom Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma als "brauner Biedermann", "Brandstifter", "Rassist im bürgerlichen Zwirn", Teil einer "verfaulten Clique des Eurofaschismus" bezeichnet zu werden. Diese Verächtlichmachung kann und will ich nicht hinnehmen und es entspricht mit Sicherheit nicht jenem Ton, wie er unter Repräsentanten benachbarter Staaten in Mitteleuropa üblich ist und sein sollte. Ich teile in diesem Zusammenhang auch mit, dass ich diese Äußerungen auf straf- und zivilrechtliche Relevanz nach deutschem und österreichischem Recht prüfen lasse.

Als bemerkenswert und in Europa vermutlich einmaligen Vorgang ist auch die Tatsache zu bewerten, dass vergangenen Freitag, im unmittelbaren Vorfeld der Pressekonferenz zu dieser Veranstaltung, linke Gewalttäter unter Beisein der Polizei ungehindert mit faustgroßen Steinen nach Mandataren und Journalisten werfen konnten, während die anwesenden Polizeibeamten diesem kriminellen Treiben völlig tatenlos zugesehen haben. Dies waren zum Teil lebensbedrohende Attacken, die ich auch durch Bildmaterial dokumentiert habe. Bis heute hat Oberbürgermeister Schramma zu diesen skandalösen Ereignissen keine Worte der Verurteilung gefunden, im Gegenteil, er hat im Nachfeld der - wegen massiver Sicherheitsgefährdung in weiterer Folge untersagten - Veranstaltung öffentlich sogar begrüßt, dass Köln den "rechtsradikalen Rattenfängern" eine Absage erteilt hat.

Des weiteren teile ich Ihnen mit, dass ich auch das österreichische Außenministerium in Kenntnis setzen werde, da durch das Verhalten der Polizei in Köln aus meiner Sicht mehrere zwischenstaatliche Abkommen über die Behandlungen von Personen mit diplomatischem Status grob verletzt wurden. So wurde mir trotz mehrfachem und unmissverständlichem Ersuchen und unter Vorlage meiner Mandatarsausweise (im Originalbrief mit Nummer und Ausstellungsdatum, Anm.) vom zuständigen Einsatzleiter der Kölner Polizei, Herrn Michael Temme, selbst auf mehrmalige Nachfrage jeglicher Schutz verweigert, obwohl die Gewaltexzesse durch linksmilitante Gruppen in weiterer Folge sogar zur Verhängung des polizeilichen Notstandes über Köln geführt haben.

Selbst das international renommierte Magazin "Der Spiegel" hat darüber berichtet. Ich darf zitieren: "Auch die Polizei wollte nicht helfen. "Wie kommen wir denn jetzt hier weg?", fragte der aufgebrachte FPÖ-Generalsekretär Vilimsky den Einsatzleiter. "Also, wir halten Sie ja nicht auf", antwortete dieser, ohne eine Miene zu verziehen, "Sie können sich ja ein Taxi rufen"." Zitat "Der Spiegel" Ende. Auch meiner Kollegin im österreichischen Nationalrat, Frau Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Mutter eines Kleinkindes, wurde dieser Beistand von Herrn Temme von der Kölner Polizei mit Häme verweigert. Dieser Vorfall ereignete sich vergangenen Freitag um 17.00 Uhr bei der Schiffanlegestelle Köln-Riehl. In gesonderten Schreiben werde ich darüber auch den Kölner Polizeipräsidenten Klaus Steffenhagen, den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen Ingo Wolf sowie den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble mit dem dringenden Ersuchen um Stellungnahme in Kenntnis setzen.

Als angekündigter Redner der Veranstaltung von "pro Köln" wurde ich durch den obersten Repräsentanten der Stadt Köln, Oberbürgermeister Schramma, in öffentlich wahrnehmbarer Weise als "unerwünschte Person" bezeichnet. Ich darf Sie daher ferner um dringliche Stellungnahme ersuchen, ob dies der allgemeinen Beurteilung durch die Bundesrepublik Deutschland entspricht und wenn ja, ob mit mir auch andere österreichische Nationalratsabgeordnete und Bürgerinnen und Bürger Österreichs "unerwünschte Personen sind" und welche dies sind. Gerade vor dem Hintergrund, dass uns in sicherheitstechnisch sehr gefährlichen Situationen jeglicher Beistand der Polizei verweigert wurde und der Kölner Oberbürgermeister pauschal auch Abgeordnete der Republik Österreich öffentlich diffamiert hat, ist dies eine wichtige und vor allem auch sicherheitsrelevante Information für die Ausübung eines österreichischen Mandates in außenpolitischer Hinsicht. Relevant ist für mich auch Ihre Beurteilung, inwieweit das Recht auf Meinungsfreiheit gemäß EMRK in Köln noch Gültigkeit hat.

Ich habe die Kölner und deutsche Art im Rahmen mehrer Besuche als sehr freundlich und meinungsoffen kennenlernen dürfen und war umso erstaunter, mit welcher Aggression der Kölner Oberbürgermeister aber auch die Kölner Polizeispitze uns begegneten, nur weil wir uns im Rahmen unserer Tätigkeit als gewählte österreichische Volksvertreter gegen den Bau einer Moschee mit Minarett in Köln äußern wollten, die im übrigen einer Diskussion entspricht, die in Österreich völlig sachlich und nüchtern bereits seit längerem geführt wird.

Ich erachte es als meine Pflicht, im Interesse einer gedeihlichen Fortentwicklung der deutsch-österreichischen Verbundenheit, diese Angelegenheit einer raschen Klärung zuzuführen und ersuche höflich und dringlich um Bewertung dieser Vorkommnisse, die nicht nur bei mir große Besorgnis ausgelöst haben und auch um Bekanntgabe etwaiger Konsequenzen dieser Angelegenheit.

Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung

Harald Vilimsky eh


Offener Brief

Oberbürgermeister der Stadt Köln
Fritz Schramma
Rathaus
50667 Köln

Fritz.Schramma@Stadt-Koeln.de

22.09.2008

Guten Tag Herr Oberbürgermeister Schramma !

Gratulation - Praxis ist doch der beste Lehrmeister !!! Es ist Ihnen gelungen, vor allem jungen Deutschen aufzuzeigen, wie sich damals die Menschen fühlten, als man in Köln skandierte : "Vermietet nicht an Juden...", "befördert keine Juden ...", "kauft nicht bei Juden". Auf gleicher Ebene auch Ihre Hilfstruppen, die auf Plakaten verkündeten : "Köln ist Nazifreie Stadt" . Wußten Sie nicht, daß Köln im Dritten Reich zur judenfreien Stadt erklärt worden war? Wie sich die Bilder doch gleichen !

In einem Leserkommentar las ich: "Man könnte das Spiel der vertauschten Worte noch weiter treiben, und die Äußerungen vom Kölner Bürgermeister Schramma mal bearbeiten. Statt "Rechten" schreibt man "Juden" und schon passen seine Worte perfekt in Artikel des Stürmers. (…) gewählte Politiker bedienen sich des Nazijargons und merken es nicht mal!" Nehmen Sie sich Ihre Rede noch einmal zur Hand und überprüfen Sie Ihre unsäglichen Aussagen!

Gehört es zur Toleranz der Stadt Köln, daß Ausländer mit Steinen beworfen werden? Das Ausländer vom Pöbel verspottet werden? Genau diese Dinge prägten das Bild der Stadt Köln am Freitag als Ihre gewalttätigen Helfershelfer fast ungestört in Aktion treten konnten, bevor sie dann - eskortiert von der Polizei - "nie wieder Deutschland" singend durch die Straßen zogen. Ihre Propagandamedien, die sonst aufjaulen, wenn Ausländer "gehetzt" werden, klatschten Beifall, Politiker, die sonst an ihrer eigenen Empörung zu ersticken drohen, haben hierzu geschwiegen. Sie alle gestatten und beklatschen, daß ausländische Gäste, freigewählte Abgeordnete in Köln vom Mob gejagt werden !

Einen geradezu fulminanten Bumerang lieferten Sie selbst mit Ihrem pathetischen Aufruf: "Dieser verfaulten Clique des Eurofaschismus, diesen Haiders und Le Pens und wie sie alle heißen, rufe ich zu: Da ist der Ausgang, da geht's nach Hause!" (Netzzeitung) Sie, der Christdemokrat, der lupenreine deutsche Saubermann ! Sie erlauben sich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ! "Wer Jude ist, bestimme ich", soll einmal ein Politiker in Deutschland gesagt haben.

Was die Verantwortlichen der Stadt Köln, unterstützt durch ihre Propagandamedien, Arm in Arm mit Gewalttätigen hier geboten haben, ist kein Sieg der Demokratie, es ist die Totenglocke eines freien Rechtsstaates. Sage niemand, er habe es nicht gewußt !

Ulla Lang


Der 17. Juni bleibt der TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT!
Vor 55 Jahren Volksaufstand der Deutschen zwischen Elbe/ Werra und Oder/ Neiße

Lesen Sie dazu einen Beitrag von Georg K. Schmelzle


Kommentar zur Kölner Erdogan-Rede

Wir sollten dem türkischen Ministerpräsident Tayyip Erdogan dankbar sein. Er hat bestätigt, was wir immer befürchteten und Multikult-Propagandisten nicht wahrhaben wollten, daß hinter der türkischen Massenzuwanderung eine imperialistische Strategie steckt: In Mitteleuropa soll eine türkische Bastion errichtet werden, - die immer mehr eine islamistische sein wird. Innertürkische Kritiker und das Militär beschuldigen Erdogans Regierungspartei AKP, das Land in einen Gottesstaat zu verwandeln. Beim Umgang mit Minderheiten ist die Türkei schon heute davon nicht weit entfernt.

Es lohnt sich die Kölner Rede genau zu lesen. (Sie steht im Dokumentenservice der Deutschland-Bewegung ungekürzt zur Verfügung!) Die mit dem Wahlrecht ausgestatteten Türken in Deutschland sind ein wichtiges Instrument dieser Strategie. Der türkische Regierungschef hat versucht, die Türken-Deutschen "zu Geiseln ihrer Abstammung" (Der Spiegel) zu machen. Die angebliche Integration ist ein Sprengsatz gegen den inneren Frieden. Die Türken in Deutschland sollen als Fünfte Kolonne u. a. für den EU-Beitritt der Türkei kämpfen.

Diejenigen, die vor den unvermeidbaren Folgen der massenhaften Zuwanderung rechtzeitig gewarnt haben, wurden als fremdenfeindlich beschimpft. Heute wiederholen fast alle Parteien die Warnungen von damals, obwohl sie in der Zwischenzeit die Bevölkerung in Deutschland gravierend verändert haben. Vor der einzigen Lösung des Problems schrecken sie aber zurück: Es müssen so viele türkische Familien wie nur irgend möglich in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren. Nicht wenige tun das bereits, weil sie in Europa keine Zukunft sehen und im Land ihrer Väter und Großväter glücklicher sind als zwischen den Kulturen und am Rande der Gesellschaft ohne faire Chance auf Teilnahme.

Februar 2008, Alfred Mechtersheimer


Demokratie und Meinungsfreiheit
Die Meinungsfreiheit und ihre Folgen  mehr  (PDF)

von Werner W. Schmidt


AKC kritisiert die Familienpolitik der CDU Hessen, insbesondere die gewollte Herausnahme von Klein- und Kleinstkindern aus der Familie

von Gigi Romeiser

"Für eine neue Frauen- und Familienpolitik"

heißt der Titel des Leitantrags der CDU Hessen zum Bundesparteitag in Hannover (6./7. Dezember 2004), den der Landesausschuß am 13. November 2004 in Hanau verabschiedet hat, und der vom Vorsitzenden der Jungen Union Hessen heftig kritisiert worden war.

Dieses Papier propagiert eine feministisch-marxistische Frauenpolitik, mit Familie aber hat dies alles nichts mehr zu tun. Das kinderfeindliche Programm wird zu allem Überfluß auch noch mit den Begriffen angepriesen "Familienfreundlichkeit", "verbessertes Klima für Familie und Kinder" und "wir halten ein Angebot von qualifizierten Tagesmüttern und -vätern gerade für Kinder unter drei Jahren für besonders flexibel und kindgerecht". Der blanke Hohn. Familienverhinderungsprogramm wäre die richtige Bezeichnung.

Die CDU, die sich immer noch christliche nennt, erhebt den organisierten Liebesentzug und die seelische und gesundheitliche Schädigung vor allem von Klein- und Kleinstkindern zum Programm.

Liebesentzug aber schafft Aggressivität und macht seelisch krank. Abgeschobene Kinder fühlen sich ungeliebt, vernachlässigt und schuldig.

Der Mensch ist auf Liebe angelegt. Die Persönlichkeitsentwicklung wird durch Liebe besser geschützt. Die notwendige Trotzphase im zweiten Lebensjahr ist nur möglich, wenn vorher eine Bindung da war, von der man sich ablösen kann. Defizite aus dem ersten Lebensjahr sind irreversibel. Wenn die Sturmzeit der Pubertät kommt, haben diese Kinder keine Gegenwehr. "Entmutterung der Mutter" nennt das Christa Meves. Die Folgen sind Verhaltensstörungen, Aggressivität, Schulversagen, Eßstörungen, Depressionen, Drogen, Alkohol, Nikotin und Frühsexualisierung. Das schlechte Gewissen der Mütter bzw. der Eltern führt häufig zur massiven Verwöhnung, Überhäufung mit Spielzeug und Geld, Dinge, die alle nichts mit Liebe zu tun haben.

Das sogen. Familienprogramm der CDU wird vom materiellen Standpunkt aus und der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" diktiert.
Die hessische CDU - und ausdrücklich wird auch die Union im Bund erwähnt - schreckt nicht vor der Behauptung zurück, mit diesem Papier "Kinder und Familie wieder in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft zu rücken". Diese familienpolitischen Vorstellungen werden sogar auf der Grundlage des "christlichen Menschenbildes" "entfaltet".

Ganz richtig wird betont, daß "Familie überall dort ist, wo Eltern für Kinder…Verantwortung tragen", aber durchgängig soll Eltern diese Verantwortung entzogen werden. Die "öffentliche Anerkennung der Tageseltern soll gestärkt werden", kann man lesen, und gleichzeitig wird die Anerkennung den leiblichen Eltern verwehrt. Die totale Kinder-Verstaatlichung von Anfang an ist Programm. Hierzu soll sogar ein "Erziehungsplan" erstellt werden. Auch "Bildungs- und Beratungsangebote für Eltern" sind vorgesehen, durchaus vernünftig, aber wozu benötigen von ihren Kindern befreite Eltern solche Hilfen?

In der DDR mußte man die Fremdbetreuung im ersten Lebensjahr zurücknehmen, nachdem diese verlassenen Kleinsten überdimensional oft erkrankten.

Kinder brauchen in den ersten Lebensjahren ihre Mutter!

Der CDU fehlt die Menschlichkeit und der soziale Anstand, die ersten Jahre im Leben eines Kindes für unantastbar zu erklären. Sie hätte um dieses Kinder-Menschenrecht kämpfen müssen. Sie aber hält es für vertretbar, daß ein Kleinkind während seiner gesamten Wachphase bei fremden Menschen ist, von denen es nicht geliebt wird.

Und geradezu widersinnig ist es, in einer Zeit extrem hoher Arbeitslosigkeit, den jungen Müttern einzureden, daß auf sie alle ein gut bezahlter Arbeitsplatz wartet, wenn sie nur ihre Kinder fremd bestimmen lassen.

Es liegt umfangreiches Material über die Folgeschäden von Kindern der DDR und der ehemaligen Ostblockstaaten vor. In der DDR führte die Berufstätigkeit beider Eltern nicht zu wirtschaftlichem Wohlstand, sondern auch zum Zusammenbruch des Staates.

Lenin propagierte zur Befreiung der Frau die massenkollektive Erziehung. Dazu schrieb der Kinderarzt Prof. Pechstein schon 1990: "Dieser ideologische Kurzschluß......verleitete jenen Staat dazu, die Menschenrechte der Kinder zu verfälschen und massiv zu beschneiden. Auf dem Altar dieser Ideologie wurden wesentliche kindliche Lebensansprüche unter Inkaufnahme manifester Gesundheitsgefährdung bedenkenlos geopfert". Inzwischen werden von Politikern und der OECD diese kinderverachtenden Einrichtungen der ehemaligen DDR als vorbildlich gepriesen.

Ein kurzer Rückblick soll zeigen, wann diese verheerende Entwicklung in der Familienpolitik der CDU - übrigens unter Kohl - ihren Anfang nahm:

In einem Vorwort hatte der damalige Familienminister der CDU, Heiner Geißler, mit seiner Unterschrift den von seinem Ministerium herausgegebenen Familienbericht 1984 abgesegnet. Dort war u. a. zu lesen: "Die neue Frauenbewegung, die in der Bundesrepublik im Rahmen der Studentenbewegung entstand, dann aber nach eigenen feministischen Konzepten suchte, übernimmt in ihren Äußerungen zur Familientätigkeit und Hausarbeit marxistische und radikal feministische Denkmuster….Diese Form der radikalen ‚gesellschaftlichen Selbsterfahrung' einer Gruppe der jungen Frauen muß in der Familienpolitik bedacht werden."
Auf Geißler folgte Rita Süßmuth als Familienministerin. Auch bei ihr herrschte radikaler Feminismus vor. Alice Schwarzer gestand sie in einem Interview, daß sie diesen Posten der CDU angenommen habe, weil die SPD Entsprechendes nicht geboten habe. Süßmuth sprach sich für die Legalisierung der Abtreibung aus und gleichzeitig hatte sie als erstes die Anti-Baby-Pille auf Krankenschein für Jugendliche durchgesetzt. Sie trieb den Zersetzungsprozeß weiter voran.

500.000 Unterschriften des Freundeskreises Christa Meves gegen die Abtreibung als Selbstmordprogramm wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Althammer, kaltschnäuzig beantwortet. Das passe nicht ins CDU-Programm.

Als Süßmuth 1988 Bundestagspräsidentin geworden war, folgte als Familienministerin Ursula Lehr. Auch von ihr war keine geistige und moralische Wende zu erwarten. Sie rühmte sich, den 2. Familienbericht der SPD federführend mitgestaltet zu haben. Die "Erziehung der Kinder ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", war dort zu lesen.

Und am 10. Februar 2001 verkündete der hessische Ministerpräsident Roland Koch auf einem Landesparteitag "Betreuung von Kindern ist zur Schlüsselfrage staatlicher Verantwortung in der Familienpolitik geworden".

Frau Maria Böhmer (ehe- und kinderlos), Vorsitzende der CDU-Familienkommission machte in einer Fernsehsendung am 13. Dezember 1999 diese verheerende Aussage: "Bezahlte Hausarbeit lehnen wir ab, das würde Kinderbetreuung individualisieren, das wollen wir nicht. Wir haben uns jahrelang für Betreuung eingesetzt".

Mit Frau Merkel als Ministerin für Frauen und Jugend, dann als Staatssekretärin und schließlich als Vorsitzende der Union nahm das Unheil weiter seinen Lauf.

Die hessische Union - vorwiegend mit der Suche nach Wählerstimmen befaßt - beschließt ein marxistisches Familienprogramm (auch Reich und Marcuse forderten die Trennung der Kinder von der Familie) - unter völliger Hintenanstellung kindlicher Bedürfnisse und Notwendigkeiten in den ersten Lebensjahren!

Die CDU hat sich endgültig vom Artikel 6 des Grundgesetzes verabschiedet. Übrigens ebenso als das Gesetzes zur weiteren Gleichstellung homosexueller Partnerschaften (Adoptionsrecht z.B.) erst kürzlich den Bundesrat passierte. Dies hat nichts mit Liberalismus zu tun, es ist ein Frontalangriff auf die Fundamente des bürgerlich-freiheitlichen und christlichen Rechtsstaates. Die grundgesetzlich geschützte Ehe und Familie werden in Frage gestellt.

In dem vorliegenden Frauenpapier wird festgestellt, daß "auch heute junge Menschen sich in ihrer überwiegenden Mehrheit für Familie und Kinder aussprechen". Und weiter: "Die Wirklichkeit sieht einige Jahre später dann oftmals anders aus."
Ist es nicht vielmehr so, daß viele junge Menschen die Verantwortung nicht mehr übernehmen können und wollen, Kinder in Deutschland aufwachsen zu lassen?
Die CDU muß im Blick auf die von ihr verursachte Massen-Einwanderung, die Verantwortung dafür übernehmen, daß deutsche Kinder in ihrem Vaterland keine Zukunft mehr haben.

Dezember 2004


Globalisierungsopfer Deutschland

Die EU-Kommission verklagt die BRD, weil das VW-Gesetz den "freien Kapitalverkehr" behindert. Einen Schutz vor feindlichen Übernahmen soll es nach dem Willen der Brüsseler Globalisierer nicht geben. VW könnte also in naher Zukunft das Schicksal von Mannesmann und anderen deutschen Traditionsunternehmen erleiden. Nationale Lebensinteressen und soziale Rücksichten werden weltweit immer brutaler dem liberalen Götzen "freier Kapitalverkehr" geopfert. Mutterkonzerne(!) in den USA entscheiden dann - wie jetzt bei Opel - über Wohl und Wehe Zehntausender deutscher Arbeiter und ihrer Familien. Sie gefährden aber auch die Existenz hunderter mittelständischer Zulieferbetriebe. Internationale Finanzgruppen und deren anonyme Auftraggeber befinden, wer sterben muß und wer überleben darf. Soziale Marktwirtschaft? Das war einmal. Vielleicht begreifen unsere Politiker und ihre Medienhelfer jetzt, was Globalisierung in letzter Konsequenz bedeutet? Bis vor kurzem begrüßten sie den vermeintlichen Fortschritt, da auch heimische Firmen von der Entwicklung profitierten. Nun droht ganz Deutschland zum Globaliserungsopfer zu werden. Man hat sich in einen ferngesteuerten Schnellzug gesetzt, ohne Fahrpreis und Richtung zu kennen. Heute beklagt man, daß die Notbremse fehlt und andere die Weichen stellen. Unsere Volksverteter hätten dem Ausverkauf der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Jahren niemals zustimmen dürfen. Für Korrekturen scheint es zu spät. Ob sich die verlorene Selbstbestimmung über unsere Volkswirtschaft und unsere sozialen Standards durch einen radikalen Systemwechsel wiedergewinnen läßt - darüber wird man ab sofort nachdenken müssen.

Herbert Rauter

15.10.2004


An die ehemaligen deutschen Bundespräsidenten

Walter Scheel 1974 – 1979
Richard von Weizsäcker 1984 – 1994
Roman Herzog 1994 – 1999
Johannes Rau 1999 – 2004

Zustellung über: Bundespräsidialamt, Spreeweg 1, 11010 Berlin
Stiftung der ehemaligen Bundespräsidenten

Hilfswerk für obdachlose deutsche Kinder

Sehr geehrte Herren Bundespräsidenten,

wie gefällt Ihnen die oben genannte Schlagzeile? Sicherlich gut, denn das wäre ein Beitrag von Ihrer Seite, der in der Zeit von Hartz IV, große Zustimmung überall in Deutschland finden würde.

Industriebosse verzichten auf 10 Prozent ihres Gehaltes, Gewerkschaftbosse ziehen damit nach. Jetzt fehlen nur noch die Politiker um Gleiches zu tun. Da könnten die Alt - Bundespräsidenten ein Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen. Doch davon später.

! 1 Million obdachlose deutsche Kinder !

So lautete unlängst eine Pressemitteilung in dreifacher Briefmarkengröße. Sie erschien nur einmal, wahrscheinlich schämte man sich mehr darüber zu berichten. Ich habe noch nie von obdachlosen Asylbewerbern oder Asylanten in Deutschland gehört, Sie etwa ? In einer Zeit, wo man händeringend nach Wegen sucht, die Deutschen dazu zu bringen mehr Kinder zu zeugen, gibt es 1 Million obdachlose deutsche Kinder ! Ein Riesenskandal und ein Armutszeugnis für die verantwortlichen Politiker egal welcher Couleur, denn dieser Zustand hat sich über Jahre hin langsam entwickelt.

Doch nun zur Konkretisierung meines Vorschlags: Jedes Projekt braucht eine finanzielle Grundlage, möglichst mit konstanter monatlicher Ergänzung. Meinen Sie nicht auch meine Herren, daß Sie leicht auf ein Drittel Ihres Bundespräsidenten-Gehaltes, das Sie ja bis zum Lebensende in voller Höhe weiterbeziehen, für diesen guten Zweck verzichten können?

Die restlichen zwei Drittel, entsprächen dann jenem prozentualen Anteil, der auch einem gut versorgten deutschen Rentner verbleibt. Leicht verzichten auch deshalb, weil ja aus Ihren früheren hohen Parteiämtern ebenfalls Pensionsberechtigungen bestehen. Wohl wird da einiges gegengerechnet aber so wie ich die finanzielle Überversorgung unserer Politiker aus Pressemitteilungen kenne, bleibt da ein sehr respektabler Rest zu Ihrer Verfügung.

In unserem Alter – ich bin Jahrgang 1926 und Kriegsteilnehmer – hat man nicht mehr die großen finanziellen Wünsche und Ausgaben. Die Kinder sind aus dem Haus, man muß keine Wohnung mehr einrichten, man baut kein Haus mehr und die teuren Weltreisen, in die entlegensten Winkel der Erde, haben Sie alle schon gemacht, der eine mehr und der andere weniger.

Aber Sie haben noch kein Hilfswerk für obdachlose deutsche Kinder gestiftet,das wäre eine hochherzige Tat, die Ihre Namen an alle kommenden Generationen weitergeben würde. Eine ganze Million dieser Kinder gibt es auf Deutschlands Straßen. Sie übernachten in U-Bahnschächten und in Nissenhütten, auch im Winter. Ihre Nahrung betteln sie oder suchen sie auf Müllhalden. Viele werden kriminell nur um zu überleben. Das vorgeschlagene Hilfswerk würde dieses Elend schnell beenden. Es würde ein Spendenkonto eingerichtet und die so spendenfreudigen Deutschen könnten dann auch für obdachlose deutsche Kinder spenden und nicht nur für Kinder in Südamerika, Indien, Afrika usw. Es würde ein Netzwerk in ganz Deutschland entstehen, es würden Arbeitsplätze geschaffen. Die Kinder würden von der Straße geholt, erhielten ein Dach über dem Kopf und jeden Tag satt zu essen. Es würde für eine berufliche Ausbildung gesorgt. Und das alles auf Initiative und im Namen der ehemaligen deutschen Bundespräsidenten! Außerdem müsste der deutsche Staat sich nicht mehr schämen vor ausländischen Gästen.

Sehr geehrte Herren Bundespräsidenten, ich will Sie mit diesem Vorschlag nicht provozieren, so etwas liegt mir fern. Aber ich kann mir gut vorstellen, mit welcher Sorge und Unbehagen, Sie als erfahrene Politiker die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verfolgen. Auch auf dem Gesundheitssektor liegt vieles im Argen. Durch Hartz IV fühlen sich die Betroffenen ausgepresst wie eine Zitrone und auch in ihrer Menschenwürde verletzt.

Ich kann mir auch vorstellen, daß Sie schon oft überlegt haben, in welcher Form Sie persönlich einen bescheidenen Beitrag zur Verbesserung in irgendeinem Bereich leisten könnten.

Deshalb meine Bitte an Sie, sehr geehrte Herren Bundespräsidenten:

Greifen Sie meinen Vorschlag auf, er ist einfach in die Praxis umzusetzen. Es werden sich viele freiwillige Helfer anbieten, die Sie bei der Umsetzung freudig unterstützen. Außer der schnellen Hilfe für die obdachlosen deutschen Kinder, gäbe es sicherlich Nachahmer bei Politikern, die auf anderen Gebieten ihren Beitrag zur Linderung irgend einer Notsituation leisten wollen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir bei Ihrer Stellungnahme zu meinem Vorschlag mitteilen würden, daß Sie das Projekt aufgreifen wollen.

In diesem Sinne verbleibe ich für heute

mit freundlichen Grüßen

L e o T h e n n,   26. Juli 2004


Herrn Öger gebührt Dank!

Der türkischstämmige Touristik-Unternehmer und SPD-Europakandidat Vural Öger hat Ehrlichkeit und Mut bewiesen. Statt bittere Wahrheiten zu beschönigen - wie es hierzulande feiger Brauch ist - redet er Klartext:

"Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben", zitiert ihn die türkische Zeitung "Hürriyet" am 26.05. " Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen." Das was Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen", so Ögal.

Soviel Offenheit wünschen wir uns auch von deutschen Volksvertretern, wenn sie für den geplanten EU-Beitritt der Türkei werben. Dann wüßte der Bürger endlich, was ihn und seine Nachkommen erwartet. Auch Ögers Kritik an der "Gebährfaulheit" deutscher Frauen war (leider) richtig. Das unsere Berufsemanzen darüber aufheulen, zeigt nur, wie genau Herr Öger den wunden Punkt unserer kinder- und familienfeindlichen Gesellschaft getroffen hat. Dafür sollten wir ihm, über Parteigrenzen hinweg, dankbar sein!

Herbert Rauter


Kommentar zu den Folgen des Anschlags in Madrid

Rationaler Terror

Die Täterschaft der ETA beim Anschlag am 11. März 2004 in Madrid galt als unwahrscheinlich, weil es keine Warnung gab, die von den baskischen Bombenlegern in aller Regel erfolgt. Doch es gab eine Warnung, allerdings nicht von der ETA, sondern von den Islamisten.

Im Dezember 2003 wurde im Internet ein Handbuch in Arabisch veröffentlicht unter dem Titel "Der Irak im Dschihad - Hoffnungen und Risiken". Darin steht: "Wir glauben, daß die spanische Regierung nicht mehr als zwei, maximal drei Schläge aushalten kann, bis es wegen des großen Drucks aus der Bevölkerung zum Abzug aus dem Irak kommt." Weiter heißt es in dem 42-seitigen Dokument mit analytischer Präzision, daß dann, wenn sich Spanien aus dem Irak zurückzieht, Polen und Italien wahrscheinlich folgen werden.

Und tatsächlich: Nach dem Anschlag in Madrid beginnt die US-Kriegsallianz zu zerfallen. Aus Polen, Italien und Südkorea sind plötzlich Zweifel an den Kriegsgründen zu hören. Und obwohl jeder weiß, daß der Regierungswechsel in Spanien nicht zuletzt durch Terror herbeigeführt wurde, setzt sich eine Regierung nach der anderen aus Angst vorm Wähler von ihrem US-Kurs ab.

Auch in Deutschland sprechen Politiker von "total irrationaler Gewalt" und merken gar nicht, daß sie längst von den Terroristen gesteuert werden. Der Terror der Al-Qaida folgt einer rationalen Strategie mit einer teuflischen Logik. Es sind die Unfähigkeit und die Lügen der westlichen Politik, die den Terror politisch erfolgreich machen.

Alfred Mechtersheimer


Moderne Bundeswehr: ja.  Auslandseinsätze: nein!

Was Minister Struck (SPD) mit der Bundeswehr vorhat, ist ein Skandal. Und das gleich in mehr- facher Hinsicht. Er verändert den Auftrag der Truppe grundgesetzwidrig und gegen die Normen des Völkerrechts. "Mögliches Einsatzgebiet ist die ganze Welt", verkündet er. Solche Töne erinnern an die größenwahnsinnigen Pläne überwunden geglaubter imperialistischer Mächte. Das Vorrecht auf militärische Einmischung beanspruchten früher das britische Empire, später die UdSSR und zuletzt die USA.

Auch die rot-grüne Regierung will überall dabei sein, wo es kriselt und kracht. Landesverteidigung ade! Wenn sich die Bundeswehr jetzt als globaler militärischer Dienstleister anbietet, so sinkt sie auf das moralische Niveau einer Söldnertruppe. Fremdenlegionäre könnten ihren fragwürdigen Eingreif-Dienst ebensogut verrichten. Deutsche sollten sich daher weigern, Gesundheit und Leben für fremde Interessen auf fremdem Boden zu opfern. Geloben unsere Rekruten nicht, "die Freiheit des deutschen Volkes verteidigen" zu wollen? Unsere Politiker - ob schwarz, rot oder grün - mißachten den Fahneneid der Bundeswehr.

Die Kommando-Zentralen der Globalisierung befehlen immer öfter: "The Germans to the front!" In Berlin fühlt man sich jedes Mal wichtiger, schwärmt von neuer Normalität und von angeblich größerer Verantwortung der BRD in der Welt. Die Presse nimmt den Schwindel kritiklos hin. Und der Bürger schweigt. Wo bleibt der jahrelang geforderte "Aufstand des Gewissens", wenn ein SPD- Minister dummdreist schwadroniert, "unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt"? Wir alle finanzieren die vielen Auslandseinsätze, die jährlich Milliarden- summen verschlingen. Diese Steuermittel sollten besser den kaputtgesparten Städten und Gemeinden in Deutschland zugute kommen. Oder in die Bildung fließen.

Mit jedem weiteren NATO-, UNO- oder EU-Einsatz "out of area" steigen zudem die Gefahren militärischer Verwicklungen und terroristischer Racheakte. Deutsche Touristen und Geschäftsleute werden im Ausland mit Mordanschlägen rechnen müssen. Und auch im Inland droht Vergeltung. Leider wird es nur Unschuldige auf der Straße treffen. Die Schuldigen haben wenig zu fürchten - sie sitzen auf den Regierungsbänken und "reformieren" die Bundeswehr.

Herbert Rauter, 28.02.2004


Betr.: Herrn Hohmanns Rede vom 3. 0ktober 2003

Zentralrat der Juden in Deutschland
Herrn Paul Spiegel - persönlich
Tucholsky-Straße 9, 10117 Berlin
info@zentralratdjuden.de
Fax: +49 (0) 30 28 44 56 - 13
2.11.2003

Sehr geehrter Herr Spiegel,

in der Presse werden Sie zitiert: "Ein paar Hundert Menschen haben das (meint: die Rede von Herrn Hohmann) gehört, aber niemand sah Anlaß, sich dagegen zu wehren".

Richtig! Das gemeine Volk weiß noch zwischen der Wahrheit und der Unwahrheit zu unterscheiden, es hat gemeinhin noch ein gesundes, unverfälschtes Urteilsvermögen (vox populi, vox Dei) und deshalb läßt es sich - im Gegensatz zu unseren rückgratlosen Politikern - auch nicht unter die Knute der in Deutschland hinlänglich bekannten Meinungsmacher zwingen. Das Volk beteiligt sich auch nicht an der in Deutschland immer häufiger praktizierten Menschenhatz bis hin zur psychischen und physischen Vernichtung, wenn unliebsame Wahrheiten vertuscht werden sollen.

Auch ich habe mir diesen Vortrag angehört, gemeinsam mit Freunden. Wir alle wußten, daß Herr Hohmann die Wahrheit sagt, und deshalb habe ich ihm mit vielen anderen zu seinem Mut gratuliert. Ist es nicht eigentlich betrüblich, daß man in Deutschland Mut benötigt, um die Wahrheit zu sagen? Eine Wahrheit, die zumeist auch noch bestraft wird.

Für die Kritiker jedoch ist diese Wahrheit "inakzeptabel" und "unerträglich" und soll gar noch auf den Tatbestand der Volksverhetzung überprüft werden.

Sie, sehr geehrter Herr Spiegel, fordern natürlich - wie üblich - Konsequenzen, um nicht "die zarten Pflanzen einer aufkommenden Aussöhnung zwischen Juden und Nicht-Juden in Deutschland zu zerstören". Diese Ihre "Pflanzen" blühen doch nur, wenn wir Ihnen zu Willen sind. Wir Bürger sind hierzu aber nicht bereit, wir billigen auch nicht die anbiedernden "Abkommen" zwischen Regierung, Spitzenpolitkern und einer unzulässigen Nebenregierung.

Wenn die CDU so heruntergekommen ist, daß sie sehr wohl einen Friedman erträgt, nicht aber einen Herrn Hohmann, der seit Jahren durch seine aufrechte Haltung und durch sein Sich-nicht-verbiegen-lassen besticht, wird uns Bürgern besonders deutlich, auf welchem Niveau sich die deutsche Politik in den letzten Jahren eingependelt hat.

Ich komme noch einmal zu Herrn Hohmanns Rede zurück. Es ist eine Tatsache, daß die bolschewistische Oktoberrevolution in Rußland in höchstem Maße von Juden getragen worden ist - und daß Juden somit auch die im Namen des Bolschewismus in Rußland und anderenorts in der Welt begangenen Verbrechen mitzuverantworten haben.

Im übrigen empfehle ich Ihnen, allabendlich einen Blick nach Israel zu werfen. Ganz offensichtlich ist die israelische Regierung bemüht, das palästinensische Volk letztendlich auch noch zu vernichten.

Sehr geehrter Herr Spiegel, ringen Sie sich zur Wahrheit durch, das wäre für die von Ihnen beschriebenen zarten Pflanzen außerordentlich wachstumsfördernd.

Hochachtungsvoll
Gigi Romeiser

Hohmann-Rede


Üble Treibjagd auf Martin Hohmann

Liebe KOMM-MIT-Freunde!

Was zur Zeit läuft, beweist einmal mehr, daß wir uns in Absurdistan befinden. Die hysterische Kampagne gegen den CDU-Politiker aus Fulda ist völlig abwegig und überdies geeignet, antijüdischen Stimmungen neue Nahrung zu geben, nicht etwa wegen der keineswegs antisemitischen Äußerungen Hohmanns. Oder ist es etwa nicht schädlich für das Ansehen der Juden, daß der "Zentralrat der Juden" in seiner Reaktion jedes vernünftige Augenmaß vermissen ließ ? - Der Zentralrat vertritt natürlich nicht alle deutschen Juden. Ich bin zuversichtlich, daß sich jüdische Stimmen noch zu Wort melden werden, die Martin Hohmann gegen böswillige Unterstellungen in Schutz nehmen.

Daß die CDU sich - ohne eine einzige Ausnahme - schleunigst von ihrem eigenen Abgeordneten distanzierte, ist beschämend. Dieses schäbige Verhalten kennt man bereits seit Jahrzehnten: siehe "Fall" Filbinger, Jenninger, Heitmann. - Der NRW-CDU-Chef Jürgen Rüttgers fordert sogar den Rücktritt Homanns, womit er das übliche Geschrei noch links überholt. Der frühere CDU-Minister Horst Seehofer erklärte am 2.3.1997 in der "Weit am Sonntag" zu diesem Reaktionsschema: "Ich kann Ihnen nur sagen, daß Feigheit und Ängstlichkeit der tägliche, ja stündliche Wegbegleiter vieler Berufspolitiker ist. Es wird nur gefragt: Wie wirkt das ? Gibt es Widerstand?"

Nicht nur bei Antifa-Berufsfanatikern, sondern auch bei vermeintlich "seriösen" Meinungsmachern wie den öffentlich-rechthaberischen Radio- und TV-Sendern brannten am Wochenende sämtliche Sicherungen durch. Von Fairneß keine Spur! Selbst in den Nachrichten ist ständig von "antisemitischen Äußerungen" Hohmanns die Rede, obwohl dies erst einmal bewiesen werden müßte. In den "Westfälischen Nachrichten" lautet die Schlagzeile am Freitag: "Sturm der Entrüstung nach antijüdischer Rede."

In Wirklichkeit hat der attackierte CDU-Politiker sowohl Juden wie Deutsche gegen Kollektivschuldvorwürfe in Schutz genommen. Deutsche seien trotz NS-Vergangenheit k e i n Tätervolk, Juden seien trotz Mitverantwortung an der Roten Revolution k e i n Tätervolk. Die Zitatfälschung begann mit den ARD-Tagesthemen vom 30.I0.2003: "CDU-Abgeordneter nennt Juden "Tätervolk", was er in Wirklichkeit nie getan hat.

Was nun die kommunistische Oktoberrevolution in Rußland betrifft, so ist es schlichtweg eine historische Tatsache, daß der jüdische Anteil überproportional hoch war. Aufrichtige Juden haben diesen Sachverhalt keineswegs totgeschwiegen, so z.B. der Schriftsteller Manes Sperber. - Ich erinnere zudem an das Buch "Das Ende der Lügen" von Sonja Margolina. das 1992 im liberalen Siedler-Verlag erschien. Dort bezeichnet die russisch-jüdische Publizistin die starke Beteiligung von Juden am Bolschewismus als "die geschichtliche Sünde der Juden". Zum erstenmal seien sie hier nicht als Opfer, sondern als "Täter" erschienen. Mit diesen und ähnlichen Feststellungen geht die Autorin deutlich 0ber das hinaus, was der attackierte Parlamentarier Hohmann in seiner "umstrittenen" Rede gesagt hatte.

Der "Deutschlandfunk" ging in seiner Antifa-Raserei sogar soweit, Martin Hohmann "nationalsozialistisches Gedankengut" vorzuwerfen. Die absurde Anschuldigung müßte der DLF: Iogischerweise auch gegen selbst-kritische Juden sowie gegen den Literatur-Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn richten. Martin Hohmann hat in einem Interview mit "n-tv" mit Recht auf ihn verwiesen. Der russische Dichter Solschenizyn, mit seinem "Archipel Gulag" d e r Sachkenner der sowjet-kommunistischen Diktatur, schreibt in seinem neuen Buch "Zweihundert Jahre gemeinsam" über die Rote Revolution: Bei der "Zerstörung der bürgerlichen Ordnung" hätten russische Juden "in vorderster Front gedient". Das Sowjetsystem, so der Dichter, sei eine gemeinsame Schuld von Russen und Juden.

Damit befaßt sieh auch das fundierte Buch "Jüdischer Bolschewismus - Mythos und Realität" von Rogalla von Bieberstein, dem wissenschaftI. Bibliothekar einer Universität. Der Autor hält europaweit Vorträge über seine Thesen, auch in Israel. Das Werk, das Sie für 39 EUR beim Verlag Edition Antaios oder bei uns bestellen können, wurde von Pater Lothar Groppe in mehreren Buchbesprechungen ausdrücklich empfohlen.

Er hatte es nicht versäumtdas linke Schreiben gegen seinen Freund Martin Hohmann passend zu kommentieren. So wie der Erzbischof 1994 unseren Verlag öffentlich verteidigte, als linke Kreise uns monatelang angriffen, würde er auch bei dieser Treibjagd ordentlich dazwischenfahren. Dasselbe gilt für unseren - leider ebenfalls verstorbenen - jüdischen Freund Gerhard Löwenthal (ZDF-Magazin), der sich von den Linken keine Denkverbote erteilen ließ.

Apropos Juden: Hüten wir uns vor der "Verschwörungstheorie", als ob es "die Juden" seien, die für die üble Kampagne gegen Hohmann (allein)verantwortlich seien. An dieser Hetze haben sich Nichtjuden ebenfalls intensiv beteiligt. Und wie reagierte die Partei mit dem "hohen C"...? Sie ließ den aufrechten Abgeordneten, der bei der letzten Bundestagswahl ein Super-Ergebnis für die CDU einfuhr, nicht etwa nur im Regen stehen, sondern bewarf ihn selber noch mit Dreck (wenngleich vermutlich aus Angst vor linken Medien), was an Charakterlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Damit haben die Christdemokraten den Rotgrünen auch noch einen dicken Gefallen erwiesen, denn für diese denkbar erfolglose Regierung kommt solch eine Ablenkung von ihrer offensichtlichen Mißwirtschaft wie gerufen.

Nach drei Tagen tapferen Durchhaltens hat Martin Hohmann nach massivem Druck durch Roland Koch (hessischer CDU-Ministerpräsident) eine Art Entschuldigungserklärung abgegeben, die jedoch keinen inhaltlichen Widerruf darstellt, sondern die versichert, er habe keineswegs die Absicht gehabt, die Juden als Tätervolk zu bezeichnen. Er bedauere, wenn er "Gefühle verletzt" habe, falls ein "anderer Eindruck" entstanden sei. - Dieser "andere Eindruck" ist freilich nur durch Textverkürzung und böswillige Auslegung seitens der "Jagdeifrigen" aufgekommen.

Am 7. Juli dieses Jahres bekamen wir von Martin Hohmann diesen mutmachenden Brief, den ich unserem Freundeskreis nicht vorenthalten will. Falls Sie die Sachlage so beurteilen wie wir, wäre es nat0rllch schön, wenn Sie ihm einige solidarische Worte schreiben. Noch wirksamer sind Leserbriefe an Zeitungen usw. Außerdem wichtig: Meckerbriefe an die CDU (10785 Berlin, Klingelhöferstr. 8) wegen ihres Fehlverhaltens.

Eines freilich hat Martin Hohmann - ohne es zu anzustreben - erreicht: seine Rede ist in aller Munde. Immerhin war sie tagelang im ARD-Internet dokumentiert. Wie viele mögen es sein, die lieber selber denken, statt sich dies per Mediendruck vorkauen zu lassen? . Vielleicht mehr, als wir ahnen!

Nun aber noch ein paar Worte zu den Beilagen: Das Wichtigste davon ist unser KOMM-MIT-Kalender-1999 wegen seines Artikels "Juden: Fairneß für Deutschland!" (S.336). Er paßt genau zur derzeitigen Diskussion. Soweit unser Vorrat reicht, schicken wir Ihnen ein Exemplar mit. - Bitte lesen Sie diesen aufschlußreichen Beitrag, den wir damals anläßlich der Goldhagen-Debatte abdruckten. Auch hier geht es - wie bei der Rede von Martin Hohmann - um "Kollektivschuld", die der Abgeordnete ja ausdrücklich ablehnte, sowohl bezüglich der Deutschen wie der Juden. Dieser Info-Artikel zeigt, daß sich damals prominente Juden gegen Daniel Goldhagen wandten, der die Deutschen mit der Kollektivschuld-Keule konfrontierte. Wir haben den Artikel dann in unserer KOMM-MIT-Zeitschrift fortgesetzt und weitere jüdische Kapazitäten präsentiert, die "Fairneß für Deutschland" verlangen und üble antideutsche Hetze bekämpfen. - Gegen Rückporto schicken wir Ihnen auf Wunsch eine Kopie davon. Sie können den Kalender gerne weiterverschenken, aber bitte noch nicht sofort. Im nächsten Rundbrief möchte ich Sie auf weitere wichtige Artikel hinweisen, die darin enthalten sind. Jetzt fehlt der Platz, wie man sieht....

Anbei die Vatikanische Erklärung von Kardinal Ratzinger gegen die "Homo-Ehe", (Auch bei diesem Thema hat Martin Hohmann übrigens klar Flagge gezeigt, was ihm während des Kesseltreibens mehrfach vorgehalten wurde.) - Es ist wichtig, diesen römischen Text schwarz auf weiß zu haben, teils wegen der Argumente, teils um nicht auf Desinformation unserer meist linksverdrehten Medien angewiesen zu sein.

Außerdem wünsche ich viel Freude mit diesen beiden Postkarten unseres Christoferuswerks, die man zum Selbstkostenpreis bei uns bestellen kann (siehe Postkarten-Rückseite). Auch wenn das Thema jeweils ein ernstes ist, kann man doch auch etwas schmunzeln. Ideal zum Weitergeben, Beilegen, Verteilen! Wir sind Ihnen sehr dankbar für jede Form der Mithilfe, sei es durch Bestellungen, Spenden, Apostolat, Gebet und Tat, Tips, Solidarität mit Martin Hohmann, Zeitungsinfos etc. Bitte senden Sie uns Kopien von Artikeln, die (welcher Art auch immer, meist wohl zeitengepaßt) in Sachen "Hohmann" erschienen sind, ebenso von Leserbriefen (vermutlich weniger zeitgeistbeflissen). Vielen Dank!

Herzliche Grüße!
Ihre Felizitas Küble

2.11.2003

Felizitas Küble - KOMM-MIT-Jugendverlag
48041 Münster Postfach 76 80 Tel. 0251 - 61 67 68 Fax 61 40 20

Hohmann-Rede


Offener Brief an die CDU/CSU-Fraktion

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die emotionsgeladenen Stellungnahmen der CDU-Spitze zur Rede von Martin Hohmann richten im Wählervolk schweren Schaden an. Jedermann kann sehen, wie schnell und rücksichtslos der Stab über einen unbescholtenen Abgeordneten durch seine eigenen Kollegen gebrochen wird. Daß Sie auf diese Weise ihren eigenen Handlungsspielraum noch weiter als schon gegeben einschränken, scheint Ihnen nicht bewußt zu sein. Es scheint nicht einmal die Courage vorhanden zu sein, die gemachten Aussagen vor der öffentlichen Bewertung sorgfältig zu analysieren. Presse und Zentralrat der Juden sind offensichtlich stark genug, um eine sachliche Auseinandersetzung zu verhindern. Diese müßte die Literatur einbeziehen, aus der H. zitiert: Johannes Rogalla von Bieberstein "Jüdischer Bolschewismus", Mythos und Realität, Edition Antaios, Dresden 2002, mit einem Vorwort von Ernst Nolte. Weitere wichtige Quellen zum Thema, die wenigstens Ihr wissenschaftlicher Dienst auswerten müßte, sind:

Alexander Solchenizyn "Zweihundert Jahre zusammen", Die Juden in der Sowjetunion, Herbig 2002;

Sonja Margolina "Das Ende der Lügen", Die russischen Juden - Täter und Opfer zugleich - sind in die Geschichte ihres Landes auf tragische Weise verwickelt, Siedler Verlag Berlin 1992;

Wolf Calebow "Auf dem Weg zur Normalisierung" - 15 Jahre Dialog mit amerikanischen Juden - Berlin Verlag Arno Spitz, Berlin 1999. Sie können sich wahrscheinlich kaum vorstellen, wie beißend Hohn und Spott über die Berliner politische Klasse , ihre offensichtliche Unbildung, ihre fehlende Zivilcourage und ihren Mangel an Solidarität untereinander inzwischen geworden sind.

In der Hoffnung, daß Sie sich wenigstens eines gewissen Maßes an Fairneß gegenüber dem zu Unrecht Stigmatisierten befleißigen, bin ich.

Mit freundlichen Grüßen!

Reinhard Uhle-Wettler, Vorsitzender der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V. Hamburg

1.November 2003

Hohmann-Rede